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Tanzendes Haus


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Nerudagasse


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Altneu-Synagoge


PORIGAMI_PRAHA_kubismus

Der Kubismus kam zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Paris nach Prag. Kubistische Architektur findet sich jedoch vor allem in Prag.
Am berühmtesten ist sicher das Haus zur Schwarzen Muttergottes, das nach einer Statue des Vorgängerhauses benannt ist. Heute können Sie hier in eine vollkommen geometrische Welt eintreten, auf einem kubistischen Stuhl einen Kaffee in einer kubistischen Tasse genießen und dazu einen "kleinen Sarg" (rakvička) bestellen - eine knusprige, kubistisch geformte süße Spezialität.


PORIGAMI_PRAHA_petrin

Der Name Petřín [petrdʒɪəʳn] ist selbst für tschechische Kinder nicht leicht auszusprechen. Machen Sie sich also keine Sorgen, wenn Sie den Namen des Turms, der sich vom Pariser Eifelturm inspirieren ließ, nicht leicht über die Lippen bringen. Der Park um den Petřín ist ein wunderschöner Ort für Verabredungen im Frühling, Lesen im Sommer, zum Äpfel- und Birnenessen im Herbst und zum Rodeln im Winter. Zu jeder Jahreszeit haben Sie hier den schönsten Blick auf Prag!


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Einen schönen Blick auf das historische Zentrum haben Sie vom Turm des Altstädter Rathauses. Die astronomische Uhr ist schon seit mehr als 600 Jahren in Betrieb. Sie zeigt zwar weder die Minuten an, noch lässt sie sich auf Sommerzeit umstellen, aber das Krähen des Hahns ist zu jeder vollen Stunde des Tages zu hören.


PORIGAMI_PRAHA_vinohrady

Im Prager Stadtteil Vinohrady (dt. Weinberge) finden Sie fast ausschließlich stuckverzierte Fassaden aus dem späten 19. Jahrhundert, weshalb die Gegend so beliebt ist. Die Verzierungen haben manigfaltige Bedeutungen von historischen Figuren und andere Stadtmotiven bis hin zu Tier- oder Pflanzenmotiven. Eine der Fassaden in der Krkonošská-Straße zeigt den legendären Rübezahl (tsch. Krakonoš) aus dem Riesengebierge (tsch. Krkonoše).


PORIGAMI_PRAHA_sokol

Mens sana in corpore sano!
Das tschechische oder besser panslawische Pendant zur deutschen Turnbewegung à la Turnvater Jahn ist die Sokol-Bewegung ("sokol" bedeutet Falke). Es ging dabei nicht nur um körperliches, sondern auch um geistiges Training. Die Sokol-Bewegung spielte eine wichtige Rolle für den tschechischen Nationalismus und für die Entstehung der Tschechoslowakei in 1918. Im Laufe der Geschichte wurde sie dreimal verboten: von der Österreichisch-Ungarischen Monarchie, von Nazideutschland und vom kommunistischen Regime. Sie verschwand jedoch nie endgültig und so nennen sich auch heute, nach über 150 Jahren, die Mitglieder des Sokol "Bruder" und "Schwester". Wenn Sie durch Prag spazieren finden Sie in jedem Stadtteil mindestens eine elegante "sokolovna" (Sokol-Turnhalle). Sie sind leicht am roten Logo oder der Falkenfigur zu erkennen.


PORIGAMI_PRAHA_baroko

Die Städte und Dörfer in Tschechien sind voller barocker Gebäude. Ihre Ornamente und ihre Ominpräsent sollten die Katholizität der Bevölkerung stärken. Diese Karte zeigt die St. Nikolaus-Kirche auf der Kleinen Seite in Prag, ein Kleinod barocker Baukunst.
Nach der kommunistischen Ära entstanden in den Vororten Prags qualitativ nicht besonders hochwertige, teilweise seltsame Villen. Sie versuchten, das komplexe barocke Dekor zu imitieren und werden als "Neureichen-Barock" bezeichnet.


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Falls Ihnen die Open-Air-Ausstellung barocker Figuren auf der Karlsbrücke gefällt, werden Sie vielleicht auch Kuks mögen. Kuks ist ein barocker Kurklinikkomplex, etwa anderthalb Stunden von Prag entfernt. Die Klinik und die Umgebung wurden von einem der wichtigsten Bildhauer der Karlsbrücke gestaltet: Matthias Bernard Braun. Besonders bemerkenswert ist der Skulpturenpark Bethelem im nahegelegen Wald.


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Die Stadt der hundert Türme